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Mum – Friend or Foe?

Wenn wir noch ganz klein sind – und zwar nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz wörtlich – dann ist sie unsere Heldin, unser Idol und Vorbild. Wir wollen sein wie sie, aussehen wie sie und natürlich all die erwachsenen und coolen Dinge machen, die sie auch tut. So stibitzen wir uns Lippenstift, Rouge und Lidschatten von ihr und tragen großzügig auf. Wenn sie uns damit erwischt, lacht sie herzlich und holt gleich die Knipse raus, denn unser Gesicht sieht aus wie nach einer überlangen Partynacht. Nichts und niemand kann sich zwischen uns stellen. Natürlich gibt es auch ein paar kurze Momente der Uneinigkeit: Wenn wir strampelnd und kreischend im Supermarkt stehen, weil wir die Schoki wollen und sie einfach nur noch schnell Waschmittel einpacken will. Doch diese Momente sind kurz und wir sind alsbald wieder ein Herz und eine Seele. Gütig und liebevoll deckt sie uns abends zu, kauft Fruchtzwerge wenn wir Fieber haben und ist sowieso immer für uns da.

Wenn wir dann in die Pubertät kommen platzt die Luftblase auf und die beste Freundin wird zur schlimmsten Feindin. So ziemlich alles was sie sagt und tut ist einfach falsch, peinlich und nervtötend. „Räum dein Zimmer auf“, „Zieh dich warm an“, „Nimm die Ellbogen vom Tisch“, „Das heißt ‚Wie bitte‘ und nicht ‚Hä?“. Als renitente Halbstarke halten wir die klugen Ratschläge kaum noch aus, sind stets DAGEGEN, rollen mit den Augen und erproben in zahlreichen Wortwechseln das Nervenkostüm unserer besten Feindin. Währenddessen fragt sie sich was passiert ist und wünscht sich das kleine Mädchen zurück, das gerne mit ihr im Partnerlook unterwegs war und nicht mit zerrissenen Hosenfetzen rumgelaufen ist. Wo sind die schönen Zeiten hin?

Aber keine Sorge, es gibt Licht am Ende des Tunnels und die schlimme Zeit für beide Seiten ist vorbei. Hormonhaushalt und Pickelmanagement greifen an und wir werden erwachsen(er). Und oh Schock! Wir müssen einsehen: Mama hatte recht. Wir ertappen uns sogar regelmäßig dabei, wie wir genau die gleichen Sprüche sagen. Nun zehren wir von den Weisheiten, die sie uns mit auf den Weg gegeben hat und auch wenn wir manchmal trotzdem uneins sind, so wissen wir stets: Auf Mama kann man zählen. Nehmt also morgen das Telefon zur Hand, packt eure Sachen ins Auto, pflückt Blumen, bringt Frühstück ans Bett und sagt auf diesem Wege: Danke Mama, ich hab‘ dich lieb!

Und für alle die den Blumenhändler meiden wollen, zeige ich euch noch schnell wie ihr ganz easy eure fast selbstgepflückten XXL Papierblumen basteln könnt.
Euch allen viel Spaß und allen Müttern an dieser Stelle einen wundervollen Muttertag, lasst euch verwöhnen, ihr habt es verdient!

XXL_Blumen_Aufmacher
XXL_Rosen_Anleitung
Material: Floristenkrepp, Floristenklebeband, zwei Bambusstäbe 1m, Papier
Werkzeug: Schere, Bleistift, Klammern
1. Zeichne auf ein Stück Papier zwei etwa 25cm große Blütenblattvorlagen (tropfen- und herzförmig) auf und schneide sie aus (Form s. Abb. 1&2).
2. Vorlage auf dem gefalteten Krepppapier festklammern und mit einer scharfen Schere rundherum ausschneiden (Abb. 2).
3. Für eine schöne Blütenform werden die einzelnen Blätter am oberen Rand etwas eingerollt. Am einfachsten geht dies mit einem Stift. Einfach auflegen und um den Stift einrollen (Abb. 3).
4. Den letzten Schliff bekommen die Blätter wenn ihr sie noch etwas weiter formt. Nehmt das Blatt dafür in beide Hände. Zieht das Blatt etwas auseinander, sodass sich das Krepp dehnt und eine schöne Wölbung entsteht (Abb. 4).
5. 10cm vom Bambusstab mit Floristenklebeband umwickeln (Abb. 5).
6. Nun allmählich die Blätter am Stab befestigen. Dabei stets ein Blütenblatt ein Stückchen um den Stab wickeln und dann mit dem Floristenklebeband durch Umwickeln fixieren (Abb. 6). Je nach Größe braucht ihr etwa 6 tropfenförmige und 5 herzförmige Blüttenblätter. Tipp: Positioniert die Blätter stets etwas versetzt dann wirkt die Rose realistischer.

 

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