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Schlafende Schönheit

Was gibt es Schöneres als sich nach einem langen anstrengenden Tag in die Federn zu werfen? Alles von sich streifen, einkuscheln in die frisch gewaschene Decke und einfach nur daliegen. Die Ruhe und den Frieden genießen. Hach, schön.
 

Schlafen macht schön, oder? Sagt man das nicht so? Forscher und Ärzte versichern , dass der Volksmund recht behält. Aber woran liegt das? Wie geht unser Körper mit einem unregelmäßigen Schlafpensum um und warum soll das Auswirkungen auf unsere Schönheit haben? Was heißt hier überhaupt schön? Die Bezeichnung des Schönheitsschlafes kann bisweilen etwas in die Irre führen. Frei nach de Motto „Schönheit“ kommt von Innen, geht es weniger um unveränderliche Äußerlichkeiten, als vielmehr um eine gesunde und erholsame nächtliche Ruhe, die uns am Tage ein größeres Wohlbefinden verschafft. Und klar – wenn wir uns besser fühlen, dann strahlen wir das auch nach Außen. Kein Wunder also das unser Dornröschen so hübsch ist… nach 100 Jahren Schlaf ist sie mehr als nur ausgeruht.  Wer wäre als Inspirationsquelle in Sachen Schönheit also besser geeignet als die Godmother of Sleep.

Es war einmal, in einem weit entfernten Land, ein König und seine Königin. Beide wünschten sich ein Kind. Als ihr Traum endlich wahr wurde veranstaltete der König ein großes Fest zu dem er 12 Feen einlud. Die dreizehnte war zur Taufe leider nicht geladen und so belegte die rachsüchtige Fee das Kind mit einem Fluch: An ihrem 15. Geburtstag sollte sich die Prinzessin mit einer Spindel in den Finger stechen und sterben. Angst und Trauer machten sich breit und der König ließ alle Spindeln im Reich verbrennen.  Zum Glück gelang es einer der anderen Feen den Todesfluch zumindest in einen hundertjährigen Schlaf umzuwandeln. Die Jahre vergehen. An ihrem 15. Geburstag erkundet die Prinzessin das Turmzimmer. Hier sitzt eine alte Frau beim Spinnen. Nichtahnend will die Prinzessin es ebenfalls versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Augenblicklich fallen sie und das gesamte Schloss in einen tiefen Schlaf. Rund um da Schloss wächst eine dicke hohe Dornenhecke, aus der nach 100 Jahren Rosen wachsen. Erst jetzt gelingt es einem Prinzen in den Turm zu gelangen. Er schenkt ihr den Kuss wahrer Liebe und die Prinzessin erwacht, ebenso wie der gesamte Hofstaat.  Überglücklich heiraten Prinz und Prinzessin und wenn sie nicht gestorben sind… dann knutschen sie noch heute.

 
Und so geht’s:
 
Für die Blätter der Rosen jeweils einen Streifen gelb, grün und beige mischen,  sodass du ein schönes natürliches Grün erhälst. Fimo ausrollen und mit dem Cutter schwungvoll Blätter rausschneiden. An einem Ende mit einer dünnen Nadel durch die Blattform stechen. Zuletzt die Kanten etwas aufwerfen und das Blatt in sich verbiegen. So entsteht ein schöner natürlicher Effekt.
 
Für die Rosen pink, gelb und weiß mischen. Den Rosenton möglichst dünn ausrollen und vorsichtig aufrollen.  Achte darauf, dass der obere Rand nicht ungleichmäßig ist, denn das wird deine Rosenblüte. Der untere Bereich dient lediglich als Griff und wird zuletzt abgeschnitten. Streiche die Rückseite der Blüten vorsichtig mit den Fingern etwas glatt. Um die Rosen an der Kette befestigen zu können, fehlt jetzt nur noch eine Perlenöffnung. Stich dafür mit einer Nadel durch die Mitte der Rose.
 
Der Schlauch aus Draht wird mit der Strickliesel angefertigt. Führe das Ende des Drahts dafür von oben nach unten durch die Strickliesel. Leg den Faden wie in der Abbildung um alle Klammern der Strickliesel. Starte bei einer beliebigen Klammer und führe den Faden GEGEN den Uhrzeigersinn herum. Danach werden IM Uhrzeigersinn alle Klammern zweimal (!) auf diese Weise umwickelt. Hebe nun mit der Stricknadel den Faden der ersten Wickelrunde über den Faden der zweiten Runde, Klammer für Klammer, immer im Uhrzeigersinn. Wenn du einmal rum bist, also nur noch jeweils eine Masche auf den Klammern liegen, legst du den Draht erneut herum, sodass du wieder überall zwei Schlaufen auf der Klammer hast.
 
TIPP: Zwischendurch den Endfaden immer wieder stramm nachziehen, sodass der gestrickte Schlauch in der Liesel nachrutschen kann. Wenn der Schlauch die gewünschte Länge hat den Draht abschneiden und zum Fixieren das Ende durch jede Öse ziehen. So kann sich der Schlauch nicht wieder lösen.
 
Draht von oben nach unten durch die Rosenblüte ziehen.  Mit einem Seitenschneider kürzen, mit einer Rundzange eine kleine Öse biegen und am Draht befestigen.
 
Aus den Reststücken des Drahts lassen sich prima weitere kleine Ösen biegen, mit denen du die Blätter am Drahtschlauch anbringen kannst. Nach und nach die Blüten und Blätter platzieren. Für einen funkelnden Eycatcher dazwischen Drahstäbe mit Swarovskristallen hinzufügen. Nun fehlt nur noch der Verschluss und schon habt ihr ein märchenhaftes Schmuckstück.
 

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